SWEAT LIFE

Die Arbeit an einer Performance als Sisyphusarbeit – körperliche und geistige Anstrengung ohne greifbares Ergebnis. Offenbares Merkmal schwerer Arbeit im Bereich der performativen Kunst ist die Absonderung von Schweiß. Das ausgiebige Schwitzen wird zum Versprechen von künstlerischer Hingabe und Verausgabung: Ohne Schweiß kein Preis.

Wenn Schwitzen ein Maßstab der physischen Arbeitskraft ist, kann es auch zum Maßstab für künstlerische Arbeit werden? Welche Rolle spielen Quantität und Qualität des hergestellten Schweißes und in welcher Weise lässt er Zeit und Raum sichtbar werden? Sweat Life schweißt zusammen und befragt Transpiration als kollektiven Grundzustand im Theater.

Von und mit: Sven Gey, Ksenia Ravvina, Kristina Veit